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Qualitätsdaten

Glossar

A

Anzahl Fälle

Ausgewiesen ist die Anzahl an durchgeführten Operationen pro Jahr für den von Ihnen ausgewählten Behandlungsanlass. Bei einer Fallzahl von unter 10 wird nicht die genaue Zahl sondern „<10“ angegeben. Im Vergleich zur bundesweiten Bandbreite wird eine Einstufung in eine der folgenden Kategorien vorgenommen:

  • nicht bewertbar (bei unter 10 Fällen)
  • unter der bundesweiten Bandbreite
  • innerhalb der bundesweiten Bandbreite
  • über der bundesweiten Bandbreite

Statistische Methode:
Für die Einstufung werden alle leistungserbringenden Krankenhäuser mit Ausnahme jener unter 10 Fällen in 4 ca. gleich große Gruppen (Quartile) geteilt. Die erste Gruppe mit den niedrigsten Fallzahlen wird in „unter der bundesweiten Bandbreite“, die beiden mittleren Gruppen in „innerhalb der bundesweiten Bandbreite“, die Gruppe mit den meisten Fallzahlen in „über der bundesweiten Bandbreite“ eingestuft. Die Kriterien für den Aufenthalt werden erst ab einer Fallzahl von 10 dargestellt.

Datenquelle ist die Leistungsdokumentation (LKF) der Krankenhäuser aus dem Jahr 2017.

Aufdehnung der Bauch- und Beingefäße mittels Ballon

Allgemeine Information: finden Sie im Gesundheitsportal

Definition Themengebiet: alle Aufdehnungen der Bauch- und Beingefäße mittels Ballon.

B

Beschwerde-/Feedbackmanagement

Gibt es im ausgewählten Krankenhaus ein strukturiertes Beschwerde-/Feedbackmanagement? Dies ist gegeben, wenn

  • Vorschläge und Beschwerden strukturiert erfasst werden,
  • Vorschläge und Beschwerden bearbeitet und ggf. Verbesserungsmaßnahmen umgesetzt werden und
  • eine Rückmeldung an die einbringende Person erfolgt.

Datenquelle ist die Plattform, „Qualitätsberichterstattung“, die alle österreichischen Krankenhäuser in regelmäßigen Abständen mit Informationen befüllen (letzte Befragung Jänner 2016).

Blasen-Ausschabung über die Harnröhre

Allgemeine Information: bei oberflächlichen Karzinomen der Harnblase bietet sich häufig die Ausschabung der Harnblase (Blasen-Resektion) mittels Zugang über die Harnröhre an.

Definition Themengebiet: alle Blasen-Ausschabungen über die Harnröhre.

Blasen-Entfernung

Allgemeine Information: bei häufiger Wiederkehr oberflächlicher Karzinome der Harnblase oder bei in tiefere Schichten eindringenden Karzinomen kann die Blasenentfernung sinnvoll sein.

Definition Themengebiet: alle Blasenentfernungen.

D

Daten

Es werden drei unterschiedliche Datenquellen verwendet: die Krankenhausroutinedaten aus dem Jahr 2017 (LKF), Daten der Plattform Qualitätsberichterstattung aus der letzten Befragung der Krankenhäuser im Jänner 2016 und Daten aus dem Österreichischen Spitalskompass.

Technische Hintergründe: Die Behandlungen werden dem Krankenhaus zugerechnet, wo diese erbracht wurden. Dies ist besonders bei Krankenhausverbünden (Krankenhäuser mit mehreren Standorten) relevant. Unschärfen in der Zuordnung können bei extern erbrachten Leistungen (z.B. Patient stationär in Krankenhaus X aufgenommen und erhält Herzschrittmacher ambulant in Krankenhaus Y) auftreten, da diese nicht einheitlich dokumentiert werden.

Folgende Behandlungen werden nicht dargestellt:

  • Einzelfälle die fälschlicherweise eingeschlossen wurden (Fehlkodierung in der Krankenhausroutinedokumentation LKF),
  • Behandlungen die aufgrund von geänderten Versorgungsaufträgen der Krankenhäuser aktuell nicht mehr angeboten werden.

E

Eingriff an der Hauptschlagader

Allgemeine Information: die Aorta (Hauptschlagader) entspringt aus der linken Herzkammer und unterteilt sich in Brust, Bauch und Becken. Gründe für eine Operation sind hauptsächlich das Vorliegen einer Aufweitung des Gefäßdurchmessers (Aneurysma) oder ein Einriss der Gefäßinnenwand (Dissektion).

Definition Themengebiet: alle Eingriffe an der Hauptschlagader.

Entlassungsmanagement

Ist im ausgewählten Krankenhaus ein Entlassungsmanagement implementiert? Unter Entlassungsmanagement wird bei dieser Angabe verstanden, dass die Organisation der Krankenhausentlassung durch eine eigens dafür verantwortliche Person im Krankenhaus (Entlassungsmanagerin, Entlassungsmanager) erfolgt.

Datenquelle ist die Plattform, „Qualitätsberichterstattung“, die alle österreichischen Krankenhäuser in regelmäßigen Abständen mit Informationen befüllen (letzte Befragung Jänner 2016).

G

Gallenblasen-Entfernung

Allgemeine Information: finden Sie im Gesundheitsportal

Definition Themengebiet: Gallenblasen-Entfernungen mit offener Operationstechnik oder Knopflochchirurgie bei Gallenblasensteinen und Gallenblasenentzündung, Tumorfälle sind nicht beinhaltet.

Gebärmutter-Ausschabung

Allgemeine Information: die Gebärmutter-Ausschabung wird auch als Curettage/Kürettage bezeichnet. Dabei erfolgt über die Scheide eine Ausschabung der Gebärmutterschleimhaut mit einem speziellen Instrument in Form einer Schlinge (Kürette). Eine Gebärmutter-Ausschabung kann sowohl zu diagnostischen als auch zu therapeutischen Zwecken durchgeführt werden, wie beispielsweise bei verstärkter Regelblutung. Weitere Gründe sind Fehlgeburten oder Schwangerschaftsabbrüche.

Definition Themengebiet: alle Fälle mit Curettage.

Gebärmutter-Entfernung

Allgemeine Information: die operative Entfernung der Gebärmutter (Uterus) wird auch als Hysterektomie bezeichnet. Großteils wird eine Hysterektomie aufgrund von gutartigen Erkrankungen der Gebärmutter durchgeführt. Allen voran steht hier der sogenannte "Uterus myomatosus" mit gutartigen Geschwülsten (Myome) der Gebärmutter. Eine Entfernung der Gebärmutter ist aber nicht immer notwendig, da die Behandlung von Myomen auch durch verschiedene andere Behandlungsmethoden möglich ist.

Weitere Gründe für Gebärmutter-Entfernungen sind Gebärmuttersenkungen oder schwere Endometriosen. In seltenen Fällen kann auch im Zuge der Geburt aufgrund von Komplikationen (z.B. starke Blutungen) eine Gebärmutter-Entfernungen notwendig sein. Eine weitere Indikation sind bösartige Erkrankungen wie z.B. Gebärmutterhalskrebs oder Eierstockkrebs.

Die Operation kann offen durch eine Eröffnung der Bauchhöhle, mittels Knopflochchirurgie oder über die Scheide (vaginal) durchgeführt werden.

Definition Themengebiet: Gebärmutter-Entfernungen (offen, mittels Knopflochchirurgie und vaginal), Operationen aufgrund von bösartigen Neubildungen sind nicht beinhaltet.

Gefäßoperationen im Halsbereich

Allgemeine Information: bei Verengungen der Halsschlagader (Carotisstenose) kann die operative Entfernung von Kalkablagerungen (Plaques) sinnvoll sein. Eine fallweise mögliche Alternative ist die Stentimplantation.

Definition Themengebiet: alle Gefäßoperationen im Halsbereich.

Grauer Star-Operation

Allgemeine Information: finden Sie im Gesundheitsportal

Definition Themengebiet: Kataraktoperationen intra- und extrakapsulär.

Grüner Star-Operation

Allgemeine Information: finden Sie im Gesundheitsportal

Definition Themengebiet: alle Grüner Star-Operationen.

H

Herzoperation bei Kindern und Jugendlichen

Allgemeine Information: finden Sie im Gesundheitsportal

Definition Themengebiet: alle Herzoperationen bei Kindern und Jugendlichen (Patientinnen und Patienten im Alter bis maximal 14 Jahre).

Herzschrittmacher

Allgemeine Information: finden Sie im Gesundheitsportal

Definition Themengebiet: Implantationen von Herzschrittmachern und Defibrillatoren.

Hüftprothese

Allgemeine Information: bei einem Hüftgelenkersatz wird das erkrankte Hüftgelenk operativ durch ein Implantat (Endoprothese) ersetzt. Ziel einer Hüft-Endoprothesen-Implantation ist es, den Patientinnen und Patienten wieder Schmerzfreiheit und größtmögliche Beweglichkeit zu ermöglichen.

Der häufigste Grund für den Ersatz des Hüftgelenks ist ein meist altersbedingter Verschleiß des Gelenkknorpels, in der medizinischen Fachsprache Coxarthrose genannt. Andere Ursachen können angeborene Deformationen, Rheumatismus oder Unfallverletzungen sein. Mit einer Arthrose verbunden sind häufig starke Schmerzen während der Bewegung bzw. im fortgeschrittenen Stadium auch im Ruhezustand, sowie eine zunehmende Versteifung des Hüftgelenkes. Sind die Möglichkeiten einer nichtoperativen Behandlung wie z.B. Physiotherapie oder schmerzstillende bzw. entzündungshemmende Medikamente ausgeschöpft, wird von ärztlicher Seite in der Regel ein Gelenksersatz durch ein künstliches Implantat, eine so genannte Totalendoprothese, vorgeschlagen.

Eine Hüftprothese besteht aus einer Hüftpfanne und einem Hüftschaft, auf den der Kugelkopf aufgesetzt wird, der in der Pfanne rotiert. Je nach Art der Verbindung zwischen Implantat und körpereigenem Knochen unterscheidet man die drei Prothesentypen zementfrei, zementiert und Hybrid (Kombination der beiden Typen). Die dabei verwendeten Materialien sind speziell für medizinische Zwecke entwickelte Legierungen bzw. Keramik, die eine gute Gewebeverträglichkeit aufweisen und eine möglichst schmerzfreie und dauerhafte Funktion sichern.

Bei der Operation unterscheidet man zwischen der klassisch offenen mit großem Hautschnitt und der minimal-invasiven Methode. Wenn medizinisch möglich, werden künstliche Hüftgelenke minimal-invasiv implantiert. Darunter versteht man die Hüftchirurgie mit kleinen Hautschnitten, ohne dass dabei Muskeln von ihren Ansätzen abgelöst werden müssen. Die Operationsfolgen werden damit deutlich verringert und die Rehabilitation der Patientinnen und Patienten beschleunigt. Die Wahl der Operationsmethode muss individuell entschieden werden.

Das Einsetzen einer Hüftprothese (Implantation) ist in der Regel ein geplanter Eingriff, auf den man sich in der Wartezeit auch vorbereiten kann, um bestmögliche Voraussetzungen zu schaffen, etwa durch eine Verbesserung des allgemeinen Gesundheitszustandes oder eine bewusste Gewichtsreduktion. Nähere Informationen finden Sie im Gesundheitsportal.

Definition Themengebiet: Implantation einer Teil- oder Totalprothese der Hüfte bei Coxarthrose oder chronischer Arthritis, Implantationen aufgrund einer Hüftfraktur oder eines Knochentumors sind nicht beinhaltet.

I

Implantation der Aortenklappe mittels Katheter

Allgemeine Information: Herzklappen können nicht nur offen (chirurgisch) sondern auch mittels Katheter implantiert werden.

Definition Themengebiet: alle Implantationen einer Aortenklappe mittels Katheter.

K

Karpaltunnelsyndrom-Operation

Allgemeine Information: Bei einem Karpaltunnelsyndrom handelt es sich um eine Nerveneinengung des Karpaltunnels an der Hand.

Definition Themengebiet: offene oder endoskopische Karpaltunnelsyndrom-Operationen (Dekompression des Nervus medianus).

Knieoperation arthroskopisch

Allgemeine Information: finden Sie im Gesundheitsportal

Definition Themengebiet: alle arthroskopischen Operationen am Knie.

Knieprothese

Allgemeine Information: bei einem Kniegelenkersatz wird das erkrankte Kniegelenk operativ durch ein Implantat (Endoprothese) ersetzt. Ziel einer Knie-Endoprothesen-Implantation ist es, den Patientinnen und Patienten wieder Schmerzfreiheit und größtmögliche Beweglichkeit zu ermöglichen.

Durch Abnützung (Gonarthrose), chronisch entzündliche Gelenkserkrankungen oder traumatische Einflüsse (Unfälle) kann ein Kniegelenk so sehr geschädigt werden, dass nur mehr ein operativer Eingriff seine Funktion wiederherstellen und Schmerzfreiheit erreicht werden kann. Dabei werden die physiologischen Gleitflächen des Kniegelenkes durch Implantate ersetzt.

Dieses sogenannte „Gleitflächenersatzsystem“ des endoprothetischen Kniegelenksersatzes besteht aus drei Komponenten: je eine für den Ober- bzw. Unterschenkelanteil des Kniegelenks sowie eine weitere für die Rückseite der Kniescheibe. Die dabei verwendeten Materialien (Titan, Chrom-Kobalt-Molybdän-Legierungen und Polyäthylen) verfügen über eine sehr gute Gewebsverträglichkeit.

In ausgesuchten Fällen wird bei einer nur auf die Innenseite des Kniegelenkes lokalisierten Abnützung eine sogenannte Halbschlittenendoprothese implantiert, die die Vorteile der minimal-invasiven Operationstechnik und sehr raschen Mobilisierung bietet.

Ein modernes Gleitflächensystem ist wie ein Baukasten aufgebaut: Die modularen Komponenten liegen in unterschiedlichen Größen vor und ermöglichen es dem Operateur, für jedes Knie die optimale Implantatkombination zu wählen.

Durch den technologischen Fortschritt, die Präzision der verwendeten Instrumente und die Verfeinerung der Operationstechnik, die bei schwierigen Fällen auch computer-unterstützt durchgeführt wird, entspricht die Haltbarkeit der Implantate jener der modernen Hüftendoprothese. Nähere Informationen finden Sie im Gesundheitsportal.

Definition Themengebiet: Implantation einer Teil- oder Totalprothese des Knies bei Gonarthrose und chronischer Arthritis, Implantationen aufgrund einer Kniefraktur oder eines Knochentumors sind nicht beinhaltet.

Knopflochchirurgie

Unter Knopflochchirurgie werden operative Eingriffe mit der kleinsten Verletzung von Haut oder Weichteilen bezeichnet. Mittels kleiner Hautschnitte in der Bauchdecke werden spezielle Instrumente in die Bauchhöhle eingebracht und die Operation über einen hochauflösenden Bildschirm verfolgt. Die Knopflochchirurgie bietet Vorteile in Hinblick auf reduzierte Schmerzen und eine raschere Erholung.

Z.B. die Entfernung der Gallenblase erfolgt mittlerweile größtenteils knopflochchirurgisch (laparoskopisch).

Krampfadern-Operation

Allgemeine Information: finden Sie im Gesundheitsportal

Definition Themengebiet: alle Operationstechniken bei Krampfadern-Operation (Varizen).

Krankenhausinfektionen

Von Krankenhausinfektionen oder nosokomialen Infektionen spricht man, wenn Infekte ursächlich mit einer Behandlung in einer Einrichtung des Gesundheitswesens (z.B. Krankenhaus, Pflegeheim, Ordination) zusammenhängen. Im angloamerikanischen Raum bezeichnet man diese als HAI (health-care associated infections). Nähere Informationen finden Sie im Gesundheitsportal

L

Leistenbruch

Allgemeine Information: finden Sie im Gesundheitsportal

Definition Themengebiet: Verschluss einer Leistenhernie (Inguinal- oder Femoralhernie) mit offener Operationstechnik oder Knopflochchirurgie, Leistenhernien mit zusätzlicher Operation am Darm sind ausgeschlossen. Die Alterseinschränkung Kinder/Erwachsene wird folgendermaßen vorgenommen: Kinder 1-14 Jahre (ohne Säuglinge), Erwachsene ab 15 Jahren.

M

Mandeloperation

Allgemeine Information: die Mandeloperation wird je nach Eingriffsart auch als Tonsillektomie (totale Mandelentfernung) oder Tonsillotomie (Mandelteilentfernung) bezeichnet und wird häufig aufgrund von vergrößerten Gaumenmandeln mit einhergehender Behinderung der Atmung und Nahrungsaufnahme durchgeführt. Weitere Gründe sind wiederkehrende schwere bzw. chronische Entzündungen der Gaumenmandeln, Eiteransammlungen im an die Mandeln angrenzenden Gewebe (Peritonsillarabszess) oder in seltenen Fällen bösartige Erkrankungen. Besonders bei Kindern sollte, wenn die zugrundeliegende Erkrankung es ermöglicht, eine Mandelteilentfernung bevorzugt werden, da das verbleibende Mandelgewebe weiterhin eine wichtige Funktion in der Immunabwehr erfüllen kann und auch das Risiko für Komplikationen geringer ist.

Definition Themengebiet: Mandelentfernung (Tonsillektomie) und Mandelteilentfernung (Tonsillotomie). Operationen aufgrund einer bösartigen Erkrankung sind nicht beinhaltet. Die Alterseinschränkung Kinder/Erwachsene wird folgendermaßen vorgenommen: Kinder 0-14 Jahre, Erwachsene ab 15 Jahren.

N

Nieren-Entfernung

Allgemeine Information: bei bösartigen Neubildungen im Bereich der Niere, kann die Entfernung der gesamten Niere eine therapeutische Möglichkeit sein oder die Entfernung kann nur eines Teiles der Niere betreffen. Die Operationstechnik kann offen oder knopflochchirurgisch erfolgen.

Definition Themengebiet: Nieren-Entfernungen bei einer bösartigen Neubildung (offen und mittels Knopflochchirurgie). Beinhaltet sind sowohl totale als auch teilweise Nierenentfernungen.

Nierenstein-Entfernung

Allgemeine Information: finden Sie im Gesundheitsportal

Definition Themengebiet: alle Eingriffe zur Entfernung von Nierensteinen.

O

Operation der Becken- /Beinarterien

Allgemeine Information: bei Einengungen der Becken- oder Beinarterien können Schmerzen beim Gehen auftreten. Fallweise ist die Operation die Therapie der Wahl.

Definition Themengebiet: alle Operationen der Becken-/Beinarterien.

Operation der Herzklappen

Allgemeine Information: finden Sie im Gesundheitsportal

Definition Themengebiet: alle Operationen an den Herzklappen.

Operation der Herzkranzgefäße

Allgemeine Information: finden Sie im Gesundheitsportal

Definition Themengebiet: alle Operationen der Herzkranzgefäße.

Operationstechnik

Die Wahl einer bestimmten Operationstechnik wird in % angegeben und bezieht sich auf den ausgewählten Behandlungsanlass (z.B. Knopflochchirurgie in % bei Entfernungen der Gallenblase). Für folgende Behandlungsanlässe wird die Operationstechnik angegeben:

  • Entfernung der Gallenblase (Knopflochchirurgie)
  • Entfernung der Gebärmutter (Knopflochchirurgie und vaginal)
  • Geburt (Geburt auf natürlichem Weg)
  • Mandeloperation Kinder (Mandelteilentfernungen)
  • Nieren-Entfernung (Knopflochchirurgie)
  • Nierenstein-Entfernung (per Stosswelle)
  • Prostata-Entfernung bei Prostatakrebs (Knopflochchirurgie)

Die Kriterien für den Aufenthalt werden erst ab einer Fallzahl von 10 dargestellt. Datenquelle ist die Leistungsdokumentation (LKF) der Krankenhäuser aus dem Jahr 2017. Als Vergleichswert für die Operationstechnik ist der bundesweite Vergleichswert angegeben:

  • Krankenhaus liegt gleich/über dem bundesweiten Vergleichswert
  • Krankenhaus liegt unter dem bundesweiten Vergleichswert
Operationsmanagement

Ist im ausgewählten Krankenhaus ein OP-Management implementiert? Unter Operationsmanagement wird bei dieser Angabe verstanden, dass es strukturierte Abläufe im Operationsbereich gibt: optimaler Ressourceneinsatz und größtmöglicher Produktivität in Verbindung mit optimaler Qualität und Akzeptanz der Patientinnen und Patienten.

Datenquelle ist die Plattform „Qualitätsberichterstattung“, die alle österreichischen Krankenhäuser in regelmäßigen Abständen mit Informationen befüllen (letzte Befragung Jänner 2016).

P

Prostata-Entfernung bei Prostatakrebs

Allgemeine Information: finden Sie im Gesundheitsportal

Definition Themengebiet: Prostataentfernungen bei Prostatakrebs (offen und knopflochchirurgisch).

R

Rachenpolypen-Operation

Allgemeine Information: finden Sie im Gesundheitsportal.

Definition Themengebiet: alle Rachenpolypen-Operationen (Adenotomie).

S

Schiel-Operation

Allgemeine Information: das räumliche Sehen des Menschen wird durch koordinierte Ausrichtung der Sehachsen beider Augen ermöglicht. Wenn diese Koordination dauerhaft gestört ist, sodass Schielen vorliegt, ist insbesondere bei größerem Schielwinkel eine entsprechende Operation häufig angemessen.

Definition Themengebiet: alle Schiel-Operationen. Die Alterseinschränkung Kinder/Erwachsene wird folgendermaßen vorgenommen: Kinder 1-14 Jahre, Erwachsene ab 15 Jahren.

Schilddrüsen-Operation

Allgemeine Information: finden Sie im Gesundheitsportal

Definition Themengebiet: Alle Teil- und Totalentfernungen der Schilddrüse.

Stentimplantation in Gefäße im Halsbereich

Allgemeine Information: bei Verengungen der Halsschlagader (Carotisstenose) kann die Einbringung eines Stents sinnvoll sein. Eine fallweise mögliche Alternative ist die operative Entfernung von Kalkablagerungen.

Definition Themengebiet: Stentimplantationen in Gefäße im Halsbereich.

T

Tagesklinik

Der Tagesklinikanteil wird in % angegeben und bezieht sich auf den ausgewählten Behandlungsanlass. Für folgende Behandlungsanlässe wird der Tagesklinikanteil angegeben:

  • Gebärmutter-Ausschabung
  • Geburt
  • Grauer Star-Operation
  • Grüner Star-Operation
  • Karpaltunnelsyndrom-Operation
  • Knieoperation arthroskopisch
  • Krampfadern-Operation
  • Nierenstein-Entfernung
  • Rachenpolypen-Operation
  • Schiel-Operation Kinder und Erwachsene
  • Trommelfellschnitt

Ein Aufenthalt wird dann als tagesklinisch gewertet, wenn keine Krankenhausübernachtung – das heißt Aufnahme und Entlassung aus dem Krankenhaus am selben Tag – stattgefunden hat. (Ausnahme: Sterbefälle bzw. Transferierungen in ein anderes Krankenhaus am Aufnahmetag)

Die Kriterien für den Aufenthalt werden erst ab einer Fallzahl von 10 dargestellt. Datenquelle ist die Leistungsdokumentation (LKF) der Krankenhäuser aus dem Jahr 2017. Als Vergleichswert für die Tagesklinik ist der österreichische bundesweite Vergleichswert angegeben (Achtung – nicht vergleichbar mit Ergebnissen aus der Zielsteuerung-Gesundheit):

  • Krankenhaus liegt gleich/über dem bundesweiten Vergleichswert
  • Krankenhaus liegt unter dem bundesweiten Vergleichswert
Trommelfellschnitt

Allgemeine Information: Chronische Entzündungen bzw. Verlegungen der Öffnung und Flüssigkeitsansammlungen im Ohr können einen Trommelfellschnitt, auch Parazentese genannt, notwendig machen. Dabei erfolgt ein kleiner Schnitt im Trommelfell der die Absaugung des Mittelohrsekretes ermöglicht. Bei Bedarf, z.B. bei besonders zähflüssigem Sekret im Ohr, wird ein sogenanntes Paukenröhrchen eingesetzt.

Definition Themengebiet: alle Parazentesen.

U

Umkreissuche

Nach Eingabe einer Straße, eines Ortes oder einer Postleitzahl kann die Suche nach dem passenden Krankenhaus über die Umkreissuche eingegrenzt werden. Beginnend mit einem Umkreis von 10 Kilometern kann die Umkreissuche auf 20, 50 bzw. 100 Kilometer ausgedehnt werden. Die Entfernung wird auf Basis der Luftlinie ermittelt.

Umfasst ein Krankenhaus mehrere Standorte und fällt mindestens ein Standort in den gesuchten Umkreis, dann werden alle diesem Krankenhaus zugeordneten Standorte ausgegeben, selbst wenn der Standort außerhalb des gesuchten Umkreises liegt.

V

Verweildauer

Die Verweildauer wird in Tagen angegeben und bezieht sich auf den ausgewählten Behandlungsanlass (z.B. Entfernung der Gallenblase). Als statistische Methode dient hier der Median. Der Median teilt eine Liste von Werten in zwei Hälften und ist der mittlere Wert in einer aufsteigenden Zahlenreihe (z.B. 2, 2, 3, 4, 4).

Im Vergleich zum Durchschnitt ist der Median robuster gegenüber Ausreißern. Im Falle der Verweildauer bedeutet dies, dass Patientinnen und Patienten die ungewöhnlich kurz oder lange im Krankenhaus verbleiben, den Median nicht bedeutend beeinflussen und die Verweildauer dadurch besser abgebildet wird.

Zusätzlich wird angegeben wie viele Tage der Großteil (80%) der Patientinnen und Patienten in Bezug auf den ausgewählten Behandlungsanlass im Krankenhaus verbringt (z.B. 80% der Fälle zw. 4 und 18 Tagen).

Die Kriterien für den Aufenthalt werden erst ab einer Fallzahl von 10 dargestellt. Datenquelle ist die Leistungsdokumentation (LKF) der Krankenhäuser aus dem Jahr 2017. Als Vergleichswert für die Verweildauer (Median) ist der bundesweite Vergleichswert angegeben:

  • Krankenhaus liegt gleich/über dem bundesweiten Vergleichswert
  • Krankenhaus liegt unter dem bundesweiten Vergleichswert

Die Verweildauer kann davon beeinflusst werden, ob im entsprechenden Krankenhaus eine Einheit für Frührehabilitation vorhanden ist. Dadurch ist es möglich, dass sich die Aufenthaltsdauern bei bestimmten Operationen (z.B. Hüft- oder Knieprothese) verlängern.

In folgenden Krankenhäusern ist eine Einheit für Frührehabilitation vorhanden:

Kärnten: Krankenhaus des Deutschen Ordens Friesach GmbH, Klinikum Klagenfurt am Wörthersee, Krankenhaus der Elisabethinen Klagenfurt GmbH, Krankenhaus Spittal/ Drau, Landeskrankenhaus Villach, Landeskrankenhaus Wolfsberg, Landeskrankenhaus Laas, Krankenhaus Waiern.

Niederösterreich: Landesklinikum Gmünd, Landesklinikum Klosterneuburg, Landesklinikum Mauer, Landesklinikum Neunkirchen.

Oberösterreich: Krankenhaus "St. Josef" Braunau am Inn, Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Linz, Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern vom Hl. Vinzenz von Paul Linz, Krankenhaus der Elisabethinen Linz, Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern vom Hl. Vinzenz von Paul Ried, Landeskrankenhaus Schärding, Krankenhaus Sierning, Klinikum Wels-Grieskirchen Standort Grieskirchen, Landeskrankenhaus Rohrbach, Salzkammergut-Klinikum Standort Bad Ischl, Salzkammergut-Klinikum Standort Gmunden, Kepler Universitätsklinikum Med Campus III.

Salzburg: Tauernklinikum Mittersill, Krankenhaus Oberndorf, Christian-Doppler-Klinik Salzburg - Universitätsklinikum der PMU, Landesklinik Tamsweg.

Steiermark: Krankenhausverbund Feldbach-Fürstenfeld Standort Fürstenfeld, Landeskrankenhaus Hörgas-Enzenbach Standort Hörgas, Krankenanstaltenverbund Mürzzuschlag-Mariazell Standort Mürzzuschlag, Krankenanstaltenverbund Rottenmann-Bad Aussee Standort Rottenmann, Landeskrankenhaus Voitsberg, Marienkrankenhaus Vorau, Allgemeines und Orthopädisches Landeskrankenhaus Stolzalpe, Albert-Schweitzer-Klinik.

Tirol: Landeskrankenhaus Hochzirl, Bezirkskrankenhaus Lienz, Bezirkskrankenhaus Schwaz, Krankenhaus St. Vinzenz Zams.

Vorarlberg: Krankenhaus der Stadt Dornbirn, Landeskrankenhaus Rankweil, Landeskrankenhaus Feldkirch.

Wien: Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Wien, Sozialmedizinisches Zentrum Floridsdorf, Sozialmedizinisches Zentrum Süd Kaiser-Franz-Josef-Spital, Herz Jesu-Krankenhaus, Hartmannspital Wien, Krankenhaus Hietzing, Wilhelminenspital, Sozialmedizinisches Zentrum Sophienspital, Orthopädisches Spital Wien, Krankenhaus Göttlicher Heiland Gesellschaft mbH, Sozialmedizinisches Zentrum Ost - Donauspital, Otto Wagner-Spital.

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